Der Fluss des Lebens

So nennt Sandra das Holzbild, das sie in den vergangenen drei Tagen geschaffen hat. Während die anderen Gäste mit der üblichen Technik "Vom Groben zum Feinen" versucht haben, ihre Hölzer in Form zu bringen, hat sie eine Bild komponiert, das es in sich hat.

Verarbeitet wurde alles was zu finden war: schwarze Steine von den unendlichen Hügeln des Nachbarn, Holzspäne die Angela eigens dafür produziert hatte, Fundstücke von einem Urlaub an der See, Kleber, Leim und natürlich Holz. Mit teilweise eher improvisativ entwickelten Befestigungstechniken ist eine innere Landschaft entstanden, die nur Insider entschlüsseln können. Ich bin wieder einmal sehr beeindruckt.

Darüber wollen wir die anderen Gäste aber nicht vergessen. Erika, war von Sandras Ansatz offensichtlich so sehr beeindruckt, dass sie auch selbst ein kleineres Holzbild gestaltet hat. Christa hat ihr Apfelobjekt fertig gestellt und danach nur noch den anderen geholfen. Liebe Christa, wenn ich einmal eine Assistentin brauchen sollte, komme ich gerne auf dich zurück. Angela hat ein neues Holzstück mit rotem Kernholz in der Mache. Sie ist dabei noch in der Findungsphase. Das kann bei ihr immer etwas dauern. Aber abwarten, ich habe da keine Zweifel.

Richard ist gestern noch zur Hochform aufgelaufen. Er hat sein Holz wirklich noch in Feinform gebracht und geschliffen bis zur Megaglätte. Zuletzt wurde ok - etwas auf die Schnelle - noch eine feuerschwarze Holzkugel gefertigt, die oben in des Objekt integriert werden soll. Hält noch nicht so gut. Aber das ist jetzt eher noch handwerkliches Geschick, das Teil so zu befestigen, dass es die Enkel nicht erschlägt.

Und jetzt Wochenende ohne Gäste? Denkste! Die Verwandschaft wird anrücken zum Familientreff. Und ich soll den Paten geben.

1 Kommentar

  • Stefanie Kommentar vom 25. Juli 2016

    Ja, genial - und mit Rinde! Ohne Rinde wäre es nur halb so ausdrucksstark und kontrastreich.

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