Von Originalen und Plagiatoren

Frank aus Wiesbaden ist wieder einmal hier, zusammen mit fünf Neuen. Neu ist ja nicht immer unerfahren. Es gibt einen aus der Fraktion der Kettensägenvirtuosen, der nicht nur Bären und Eulen schnitzt. Er hat zuhause schon mal das Werk einer unserer Teilnehmerinnen nachgebaut - täuschend ähnlich. Ich wusste überhaupt nicht dass das geht.

Womit wieder einer meiner Lehrsätze widerlegt wäre: "Was wie hier machen, kann man nicht kopieren. Sind alles Unikate." Denkste Puppe! Jetzt weiß ich das auch. Aber dieses Mal ist er nicht mit Plan oder Vorlage angerückt, er will jetzt einmal nach der Methode "Schaumermal" arbeiten. Ich finde, das kann er auch ganz gut. Was Frank anfasst, wird immer ein Kunstwerk, das bin ich ja gewöhnt.

Und die Unerfahreneren? Ich finde, sie schlagen sich sehr gut. Manchmal ein bischen zögerlich, aber man muss die vielen Gerätschaften ja auch erst mal kennenlernen und etwas unter Kontrolle bringen. Sie neigen eben doch zu einer gewissen Eigendynamik. Und das eine o der ander Holz macht dann an der schwächsten Stelle die Grätsche und erfordert kreative Lösungen. Alles kein Problem. Jürgen hat das souverän umgesetzt.

Jetzt wollen wir endlich Holz sehen!

2 Kommentare

  • Handundfuß Kommentar vom 28. Mai 2016

    Das Werk auf dem Drehteller ganz links im Foto "Alles vom Feinsten..." kommt mir irgendwie bekannt vor. Kann das sein?

  • Karlheinz Köpfer Kommentar vom 29. Mai 2016

    Nein Gaby, das ist es nicht. Aber ich weiß schon, an welches du gedacht hast.

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